Haben Sie Probleme mit Rossameisen?

Rossameise

Rossameisen werden für den Menschen zum Problem, wenn sie ihren Bau in Gebäuden anlegen. Mit ihren kräftigen Kiefern nagen die Ameisen Gänge und Hohlräume in Material aus Holz. Sie können auch in Bauholz großen Schaden anrichten. Rossameisen ernähren sich allerdings nicht vom Holz, welches sie annagen. Das Material bietet lediglich ein ideales Baumaterial.

Orte, die sich für Rossameisen in einem Gebäude anbieten, sind Räume hinter unterschiedlichen Wärmequellen (z.B. in Wänden hinter dem Kühlschrank, Herd etc.) sowie feuchtigkeits- oder modergeschädigte Teile eines Gebäudes.

Das Sichten einer einzelnen Rossameise oder eines geflügelten Individuums während des Schwärmens im Vorsommer muss nicht automatisch bedeuten, dass im Gebäude ein Nest vorhanden ist. Die Rossameise ist eines der gewöhnlichsten Waldinsekten.

 

Anzeichen, die auf einen Befall von Rossameisen im Haus hindeuten, sind:

  • Holzspäne
  • Eine Vielzahl von Arbeiterameisen im Haus
  • Raschelnde Geräusche in Wänden, Boden oder Decke

 

 

  • Auftreten geflügelter Ameisen im Haus, außerhalb der Schwärmsaison
  • Ameisenstraßen nah am Gebäude

Um Schäden zu vermeiden, helfen einige Maßnahmen das Risiko, dass Rossameisen ins Haus gelangen zu verringern und im schlimmsten Fall einen Bau anzulegen.

  • Hohes Gras oder andere Vegetation direkt am Haus entfernen.
  • Defekte Belüftungsdurchbrüche und andere Räumlichkeiten an der Hauswand reparieren (Insektennetze müssen dicht sein!).
  • Kein Brennholz direkt am dem Haus stapeln.
  • Bäume beschneiden, wenn ihre Äste herunterhängen und in Kontakt mit dem Dach kommen.
  • Wasserleckagen reparieren und für gute Durchlüftung sorgen.
  • Moderschäden kontrollieren und ausbessern.
  • Verfaulte Stöcke und Stümpfe direkt am Haus entfernen.
  • Bahnschwellen, abgesägte Telefonmasten und anderes massives Material aus Holz, als Dekoration im Blumenbeet oder direkt am Haus, vermeiden.

Wir helfen Ihnen, Schädlinge los zu werden.

Die Mitarbeiter von Anticimex kennen sich mit den Lebensbedingungen der Schädlinge aus und können somit die Ursachen eines Schädlingsbefalls ermitteln. Unsere Erfahrung basiert auf 75 Jahren Tätigkeit in der Schädlingsbekämpfung!

Rossameisen

Rossameisen

Rossameisen gibt es überall in der deutschen Natur. Rossameisen leben in Wäldern und anderen bewaldeten Gebieten in ganz Nord- und Mitteleuropa.

Rossameisen bauen ihr Nest mit Material aus Holz, alten Bäumen oder Baumstümpfen. In der Natur eignen sich Baumstümpfe und Stöcke, die auf der Erde liegen, sowie Wurzel- und Stümpfe von geschädigten oder lebenden Bäumen. Laufen im Haus große Ameisen hin und her, sollte Acht gegeben werden, es könnte sich um die „Termiten des Nordens”, nämlich die Rossameisen handeln.

Manchmal lassen sich Rossameisen auch tagsüber beobachten. Am aktivsten sind sie allerdings nachts. Zu dieser Zeit sind die Arbeiterinnen auf der Suche nach Wasser und Nahrung, welche anschließend in den Bau transportiert wird. Rossameisen ernähren sich von toten und lebenden Insekten, Pflanzen, Pflanzensäften und dem von Blattläusen abgesonderten süßen Sekret, dem sogenannten Honigtau. Im Haus suchen die Ameisen vor allem Zucker und andere Süßwaren wie Kuchen, Süßigkeiten oder offene Limonadenflaschen auf.

Rossameisen sind 6-18 mm groß.

Kleinere Holzameisenarten ähnlich der Schwarzgrauen Wegameise, wie die Rotrückige Hausameise und die Glänzend schwarze Holzameise können ebenfalls ihre Nester in Gebäuden, zumeist Fachwerkhäusern anlegen.

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