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Weltweit im Vormarsch

Bettwanzen (Cimex lectularius)

Es gibt weltweit viele Wanzenarten, zumeist Pflanzenwanzen. Die Bettwanze, mit ihrem wissenschaftlichen Namen Cimex lectularius genannt, gab Anticimex bei der Firmengründung im Jahr 1934 den Namen: “Anti Cimex – Gegen Bettwanzen”.

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Schon immer problematisch

Die Bettwanzen waren in früheren Zeiten ein großes Problem. Während der letzten Jahrzehnte waren sie weniger verbreitet, um nun wieder ein zunehmendes Problem zu werden. Bettwanzen sind schwer zu bekämpfen, verstecken sich effektiv, können lange ohne Wirtstier, d.h. ohne Nahrung überleben und sind resistent gegen die üblichen Bekämpfungsmittel.

Verhalten von Bettwanzen

Bettwanzen sind Blutsauger und suchen ihre Nahrung beim Menschen, an Haustieren, Fledermäusen und Vögeln. Sie sind nachtaktiv. Sie halten sich tagsüber in trockenen, spaltenförmigen Verstecken auf. Mittels Geruchsstoffen, locken sie sich gegenseitig an und bilden größere Ansammlungen. Erwachsene Tiere sind unempfindlich gegen Kälte und können bis zu 40 Wochen ohne Nahrung auskommen. Sie erzeugen bei Beunruhigung einen süßen Geruch, der als Alarm-Pheromon ein fluchtartiges Zerstreuen der Wanzenansammlungen bewirkt. Die Wanze benötigt bis zu zehn Minuten, um ihre Nahrung aufzunehmen, deren Menge das 7-fache des Ausgangsgewichts des Insekts erreichen kann.

Aussehen

Eine ausgewachsene Bettwanze hat einen breiten, oval flachen Körper und ist bei 3,8-5,5mm etwa so groß wie ein Apfelkern. Bettwanzen sind hellgelb/braun bis rotbraun, nachdem sie Blut gesaugt haben. Eine Bettwanze, die keine Nahrung aufgenommen hat, kann fast durchsichtig sein. Die Körperoberfläche ist mit kurzer goldgelber Behaarung bedeckt, was die Wanze gestreift erscheinen lässt.

Häufige Probleme

Bettwanzen sind Blutsauger. Tagsüber leben sie u.a. in Spalten in Möbeln oder der Matratzenauflage im Bett. In der Dämmerung kommen sie aus den Verbergeorten, um sich einen geeigneten Wirt zu suchen, von dem sie Blut saugen können. Dies ist oft ein schlafender Mensch. Die Stiche von Bettwanzen sind nicht schmerzhaft. Einige Menschen können allerdings allergische Reaktionen auf den Speichel der Bettwanze entwickeln, der während des Stechens in die Haut injiziert wird.

Eine Schwellung und Rötung zusammen mit einem gewissen Schmerz und Juckreiz sind gewöhnliche Symptome.

Wer ins Ausland reist oder benutzte Möbel kauft, geht das Risiko ein, Bettwanzen mit ins Haus zu bringen.

Was im Ernstfall zu tun ist

Wird ein Problem mit Bettwanzen vermutet, ist der normale Weg so schnell wie möglich Anticimex zu kontaktieren. Bettwanzen müssen professionell bekämpft werden. Sie sind ein Problem, das nicht selbst gelöst werden kann.

Tipps und Tricks bei einer Behandlung:

  • 4-6 Stunden nach einer Bekämpfungsmaßname darf sich niemand in den behandelten Räumen aufhalten. Der Aufenthalt in anliegenden Räumen ist allerdings kein Problem.
  • Solange in den behandelten Zimmern noch Geruch wahrnehmbar ist, sollten sich vor allem überempfindliche Personen z.B. Allergiker, Kinder unter 2 Jahren, längere Aufenthalte in diesen Räumen vermeiden.
  •  Nach erfolgter gründlicher Reinigung aller Bedarfsgegenstände können die behandelten Zimmer nach 24 Std. wieder bezogen werden.
  •  Die behandelten Oberflächen 5 Wochen lang nicht reinigen, sodass das Mittel noch seine Wirkung auf darüber laufende Insekten entfalten kann.

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