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Vorrats- und Textilschädlinge

Brotkäfer

Brotkäfer sind weltweit verbreitet. Den größten Schaden richten sie bei Lebensmitteln wie trockenem Brot und Nudeln aber auch getrocknetem Gemüse, Nüssen und Gewürzen an.

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Aussehen

Die Käfer sind rotbraun und 2-4 mm groß. Die engerlingsartigen Larven werden ausgewachsen ebenfalls 2-3 mm groß. Brotkäfer haben Punktreihen auf den Flügeldecken. Diese fehlen bei den Tabakkäfern.
Eine weitere Möglichkeit, die beiden Käferarten zu unterscheiden, bieten ihre Fühler. Die Fühler des Brotkäfers sind fadenähnlich und an der Spitze dreigliedrig.

Auftreten

Da diese Käfer mit unseren heimischen Nagekäfern verwandt sind, nagen ihre Larven besonders gerne Gänge in harten Materialien. Zu finden sind sie in Waren wie trockenem Brot, Nudeln, getrocknetem Gemüse, Nüssen und Gewürzen. Im harten Brot entstehen Löcher – solche, wie durch den „Holzwurm“ in Möbeln!

Diese Löcher dienen dem ausschlüpfenden Käfer als Ausgang. ”Würmer im Schiffszwieback” werden sie in alten Romanen genannt. Das waren ebenfalls die Larven des Brotkäfers.

Tipps

Schädlinge in Lebensmitteln innerhalb von Gebäuden werden zumeist mit Neuwaren eingeschleppt, können aber auch vom Freiland verursacht werden. Ordnung und Sauberkeit sind von großer Bedeutung. Reste und Abfall in Ecken und Ritzen sind der ideale Entwicklungsort für Insekten. Reinigen ist sehr wichtig. In der Küche oder in der Vorratskammer sind dicht verschlossene Verpackungen empfehlenswert, aber auch keine Garantie für Schädlingsfreiheit. Zu bedenken ist auch, dass Lebensmittel so trocken und kalt wie möglich aufbewahrt werden sollten. Ebenfalls sollten Nahrungsmittel nicht länger als erforderlich aufbewahrt werden.

  • Schrank/Schränke ausleeren und eventuelle Regalverkleidung entfernen.
  • Die befallenen Bereiche staubsaugen. Besonders Leisten, Ritzen und Spalten sorgfältig säubern. Den Staubsaugerbeutel vor dem Wegwerfen einfrieren.
  • Die Lebensmittel vor dem Einsortieren genau überprüfen. Befallene Waren am besten entsorgen.
  • Sind die Lebensmittel nur gering befallen, können sie durch das Einfrieren über einige Tage gerettet werden.

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