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Fruchtfliegen

Kleine Essigfliege (Drosophila melanogaster)

Zur Gattung der Fruchtfliegen gehört eine Anzahl von Arten, die auch in Häusern regelmässig auftreten. Am bekanntesten, wenn auch nicht immer am häufigsten, ist Drosophila melanogaster, die Kleine Essigfliege, welche sich bevorzugt in menschlicher Nähe aufhält.

Machen Ihnen Fruchtfliegen zu schaffen?

Sie kommt an allen Orten vor, an denen pflanzliche Stoffe (im Haus also vor allem Obst und Gemüse) vorkommen. Die Nahrung besteht aus Pflanzenstoffen aller Art, vor allem in Zersetzung übergegangene oder verarbeitete Substrate (Obst, Gemüse, Wein).

Fruchtfliege

Hauptsächlich ernähren sich die Larven aber wohl von den hier gleichzeitig vorkommenden Mikroorganismen (Bakterien, Hefen, Pilze). Der Schaden besteht im Vorkommen der Larven in Lebensmitteln, Übertragung von Mikroorganismen, welche Lebensmittel zersetzen und der Belästigung bei stärkerem Flug.

Welchen Schaden richten Fruchtfliegen an?

Vorkommen der Larven in Lebensmitteln, Übertragung von Mikroorganismen, welche Lebensmittel zersetzen, Belästigung bei stärkerem Flug.


Wie sehen Fruchtfliegen genau aus?

Ei: länglich (etwa 0,5 mm x 0,2 mm), weiss bis gelblich, mit fadenförmigen Anhängen.

Larve: kopf- und fusslose Maden, erwachsen 5 bis 6 mm lang.

Puppe: 3 bis 4 mm, mit Fortsätzen am Vorderende. (Die eigentliche Puppe befindet sich im Innern des Pupariums, das durch die letzte Larvenhaut gebildet wird.)

Imago: Je nach Art 2 bis 4 mm lang, mit schwarzen, dunkelbraunen und gelben Zeichnungen. Die Ausfärbung ist von Art zu Art verschieden.

 

Entwicklungstadien der Fruchtfliege

Die gesamte Entwicklungsdauer beträgt bei 30 °C nur 7,5 Tage, bei 25 °C 10 Tage, bei 20 °C 14 Tage und bei 15 °C 30 Tage. Die Lebensdauer der adulten Fliegen variiert von 13 Tagen bei 30 °C bis zu 120 Tagen bei 10 °C.


Biologie und Verhalten

Die Eier (pro Weibchen mehrere hundert) werden an das Substrat gelegt, in dem sich anschliessend die Larven entwickeln. Die Puppen finden sich häufig an trockenen Stellen nebeneinander angeheftet, z.B. an den Wandungen der Gefässe.


Ökologie

Die Entwicklung der Drosophila-Arten ist gewöhnlich in einem Temperaturbereich von etwa 10 °C bis über 30 °C möglich. Die Überwinterung findet je nach Art in den Räumen oder im Freiland statt.

Die Reaktion auf Geruchsreize ist sehr ausgeprägt, wobei mit Sicherheit eine Vielzahl von Stoffen attraktiv wirkt, die von den Nährsubstraten im intakten und im Zustand der Fäulnis abgegeben werden.

Feuchtigkeit ist für die Entwicklung der Larven eine unbedingte Voraussetzung. Selbst in Flüssigkeiten, wie Essig, Wein oder Milch, sind die Larven lebensfähig.


Was kann man gegen Fruchtfliegen tun?


In erster Linie müssen hier Sauberkeit bei der Arbeit und schnelles Beseitigen von Abfällen genannt werden, damit die Quellen einer geruchlichen Anlockung weitgehend entfernt werden. Zubereitete Nahrungsmittel müssen, wenn eine Aufbewahrung im Kühl- oder Gefrierschrank nicht möglich ist, durch Folie oder feinmaschige Gaze abgedeckt werden, damit eine Eiablage nicht erfolgen kann.

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