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Käfer

Pelzkäfer

Pelzkäfer gehören zur Familie der Speckkäfer. In unseren Breitegraden haben wir es vor allem mit 2 Arten zu tun: Einerseits mit dem gemeinen Pelzkäfer (auch gefleckter Pelzkäfer genannt) (Attagenus pellio), und zum anderen mit dem so genannten Braunen Pelzkäfer (Attagenus smirnovi).

Der gemeine Pelzkäfer

Der gemeine Pelzkäfer wird bis ca. 6mm lang und ist ein unauffälliger, dunkelbrauner bis schwarzer, dicht behaarter Käfer. Auf seinen Deckflügeln hat er oft zwei helle graue Punkte , die sich am Ende des so genannten Halsschildes wiederholen. Es handelt sich um einen ovalen, kompakten Käfer.

Der braune Pelzkäfer

Der braune Pelzkäfer ist etwas kleiner als sein Artsverwandter. Er wird bis maximal 4mm groß. Zudem ist er auch etwas heller in der Farbe - eher ins bräunliche gehend. Dazu fehlen auch die hellen Flecken auf dem Rückenschild.

Nachwuchs und Vermehrung des Pelzkäfers

Die Weibchen der Pelzkäfer legen etwa 50 Eier in der Nähe von organischen Materialien ab, von denen sich in späterer Folge die Larven ernähren. Die Pelzkäferlarve hat helle, kurze, glänzende Haare am ganzen Körper und eine konische Körperform. Am Körperende hat die Larve ein Haarbüschel mit längeren Haaren. Die Pelzkäferlarve wird oft mit Silberfischchen verwechselt.

Schäden bei Pelzkäferbefall

Die Larven der Pelzkäfer fressen alle tierischen Materialien (Wolle, Textilien, Teppiche, Pelze, Federn, Insektenkadaver, etc.). Im Öklosystem übernehmen sie auf Grund ihrer Nahrungszusammenstellung eine wichtige Rolle. Die erwachsenen Käfer haben dagegen eine komplett andere Ernährungsweise. Sie ernähren sich ausschließlich von Blütenpollen und Nektar. Daher sind für unsere Heimtextilien nur die Larven gefährlich und sollten umgehend entfernt und bekämpft werden, um massive Schäden abzuwenden.

Schädlingslexikon


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