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Wegameisen (Lasius)

Wegameisen

Die Vertreter der Wegameisen gehören zu den eher kleinen Ameisen in Mitteleuropa. Wegameisen nisten oft in der Erde und in Baumstümpfen, unter Pflastersteinen und Bodenplatten im nahen menschlichen Umfeld.

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Aufbau der Kolonie

Eine Kolonie von Schwarzen Wegameisen besteht aus einer Königin und Arbeiterinnen (sterilen Weibchen). Geschlechtstiere (geflügelte Männchen und Weibchen) entwickeln sich nur zu bestimmten Zeiten und sind deshalb nicht konstant vorhanden. Das Geschlecht entscheidet sich bereits vor der Eiablage. Die Männchen schlüpfen aus unbefruchteten Eiern, während die Weibchen aus Eiern schlüpfen, die auf normale Art befruchtet wurden. Ob eine Larve sich zu einem geflügelten Weibchen oder zu einer Arbeiterin entwickelt, entscheiden mehrere Faktoren während des Larvenstadiums. Das sind z.B. Nahrung und Umgebungstemperatur.

Vermehrung

Die Männchen haben nur eine Aufgabe: sich zu paaren. Die Paarung findet in der Luft an einem warmen und ruhigen Hochsommertag statt. Man spricht davon, dass Ameisen schwärmen. Ein Schwarm von Schwarzen Wegameisen kann aus sehr vielen einzelnen Tieren bestehen. Nach der Paarung stirbt das Männchen. Das Weibchen beißt sich die Flügel ab und sucht auf der Erde eine geeignete Stelle, um ihre Eier abzulegen und eine neue Kolonie zu gründen.

Schwarze Wegameisen sind ca. 2-4 mm groß.

Lebensraum

Im Freiland sucht die Arbeiterin nach Honigtau und Blütennektar. Fleischnahrung in Form von Insektenteilen dient vorwiegend der Ernährung der Larven.
Sie befallen häufig morsches lagerndes oder verbautes Holz, nisten aber ebenso in gesunden Balken, Fussbodenbrettern und sonstigen Hölzern. Daneben bauen sie Nester aber auch in Materialien wie Kork oder Styropor von Isolationen.

Bekämpfung oder Vertreibung?

Da die Ameisen im biologischen Gleichgewicht des Gartens eine wichtige Rolle spielen, ist bei einer Bekämpfung Zurückhaltung geboten. Es reicht in den meisten Fällen, die Laufwege im Hausinneren mit Essigwasser abzuwaschen. Der Essig neutralisiert die Duftmarkierungen, und die Arbeitsameisen finden die Wege nicht mehr. Es werden damit keine Ameisen getötet, nur vertrieben. Im Rasen selbst genügt es, die Bildung eines Nestes durch häufiges Rechen zu stören. (Bedenken Sie, dass der Einsatz von Insektiziden direkt in der Wiese nicht nur die Vernichtung der Ameisen, sondern einer Vielzahl anderer Tiere bewirkt.)

Reichen diese Maßnahmen nicht aus, können wir Schädlingsbekämpfer durch Aufbringen eines Kontaktinsektizids im und ums Haus Abhilfe schaffen. Die Ameisen meiden die besprühten Zonen, auf denen sie sterben und ziehen sich vom Gebäude zurück. Auf Grund des verzweigten Aufbaues eines Ameisenstaates finden auch wir das Hauptnest mit der Königin nur selten. 

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