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Wühl- oder Schermäuse

Wühlmäuse

Wühlmäuse lieben Wurzeln, Zwiebeln und Knollen. Sie lagern diese als Wintervorrat in den Bauten ein. Besonders im Herbst nagen sie die Wurzeln von Obst - aber auch Laubbäumen anfangs nur an, dann auch ganz ab. Die Bäume und Pflanzen vertrocknen und man kann den Rest der Pflanze leicht aus dem Boden ziehen. Größere Pflanzen stehen plötzlich schief, da sie keinen Halt mehr haben.

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Aussehen und Lebensweise

Große schwerfällig wirkende Tiere mit stumpfer Schnauze. Können von Kopf bis Rumpf ca 20 cm groß werden und wiegen zwischen 100g und 200g. An der Oberseite sind sie bräunlich, am Bauch eher weißgrau. Die Ohren sind fast ganz im Fell versteckt. Auffällig sind die hervorstehenden gelblichen Zähne, mit denen sie auch die Erde lockern beim Gänge graben.

Schermäuse können einerseits gut schwimmen und tauchen und werden, wenn sie in Wassernähe leben, gern als Wasserratten bezeichnet. Anderseits findet man sie auch in reinen Landbiotopen.

Bauten

Die Gänge sind hochoval, etwa 5 cm breit und 7 cm hoch und pro Bau bis zu 50 Meter lang! Die Ausgänge sind eher flach und bleiben während der heißen Sommertage zur Belüftung offen. Da die Gänge nur wenige cm unter der Oberfläche verlaufen, kann sich der Boden aufwölben.

Gut zu wissen:

Maulwurf und Wühlmaus wohnen oft nebeneinander und benutzen auch gerne die gleichen Gänge. Man erkennt sie allerdings am unterschiedlichen Auswurf: während der Maulwurf große
Erdhaufen direkt über einem senkrecht nach oben kommenden Gang macht, schert (wie der Name schon sagt) die Scher- oder Wühlmaus die Erde eher seitlich weg von ihrem flach an die Erdoberfläche mündenden Ganges. Der Erdauswurf hat ein fladenförmiges Aussehen.

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