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Essigfliege, Fruchtfliege (Drosophila spp.)

Probleme mit Fruchtfliegen in der Küche?

Zu dieser Gattung gehört eine Anzahl von Arten, die auch in Häusern regelmässig auftreten. Am bekanntesten, wenn auch nicht immer am häufigsten, ist Drosophila melanogaster, die Kleine Essigfliege, welche sich bevorzugt in menschlicher Nähe aufhält.

Wir beraten Sie gerne!

Die Essigfliegen, auch Obst-, Tau-, Gär-, Most- oder Fruchtfliegen genannt, sind eine Familie der Fliegen innerhalb der Ordnung der Zweiflügler (Diptera).

Vorkommen

An allen Orten, an denen pflanzliche Stoffe (im Haus also vor allem Obst und Gemüse) vorkommen.

Nahrung

Pflanzenstoffe aller Art, vor allem in Zersetzung übergegangene oder verarbeitete Substrate (Obst, Gemüse, Wein). Hauptsächlich ernähren sich die Larven aber wohl von den hier gleichzeitig vorkommenden Mikroorganismen (Bakterien, Hefen, Pilze).

Schaden

Vorkommen der Larven in Lebensmitteln, Übertragung von Mikroorganismen, welche Lebensmittel zersetzen, Belästigung bei stärkerem Flug.

Aussehen

Ei: länglich (etwa 0,5 mm x 0,2 mm), weiss bis gelblich, mit fadenförmigen Anhängen.

Larve: kopf- und fusslose Maden, erwachsen 5 bis 6 mm lang.

Puppe: 3 bis 4 mm, mit Fortsätzen am Vorderende. (Die eigentliche Puppe befindet sich im Innern des Pupariums, das durch die letzte Larvenhaut gebildet wird.)

Imago: Je nach Art 2 bis 4 mm lang, mit schwarzen, dunkelbraunen und gelben Zeichnungen. Die Ausfärbung ist von Art zu Art verschieden.

Entwicklung

Die gesamte Entwicklungsdauer beträgt bei 30 °C nur 7,5 Tage, bei 25 °C 10 Tage, bei 20 °C 14 Tage und bei 15 °C 30 Tage. Die Lebensdauer der adulten Fliegen variiert von 13 Tagen bei 30 °C bis zu 120 Tagen bei 10 °C.

Biologie und Verhalten

Die Eier (pro Weibchen mehrere hundert) werden an das Substrat gelegt, in dem sich anschliessend die Larven entwickeln. Die Puppen finden sich häufig an trockenen Stellen nebeneinander angeheftet, z.B. an den Wandungen der Gefässe.

Ökologie

Die Entwicklung der Drosophila-Arten ist gewöhnlich in einem Temperaturbereich von etwa 10 °C bis über 30 °C möglich. Die Überwinterung findet je nach Art in den Räumen oder im Freiland statt.

Die Reaktion auf Geruchsreize ist sehr ausgeprägt, wobei mit Sicherheit eine Vielzahl von Stoffen attraktiv wirkt, die von den Nährsubstraten im intakten und im Zustand der Fäulnis abgegeben werden.

Feuchtigkeit ist für die Entwicklung der Larven eine unbedingte Voraussetzung. Selbst in Flüssigkeiten, wie Essig, Wein oder Milch, sind die Larven lebensfähig.

Wie können Sie Fruchtfliegen vorbeugen? 

  • In erster Linie müssen hier Sauberkeit bei der Arbeit und schnelles Beseitigen von Abfällen genannt werden, damit die Quellen einer geruchlichen Anlockung weitgehend entfernt werden.
  • Zubereitete Nahrungsmittel müssen, wenn eine Aufbewahrung im Kühl- oder Gefrierschrank nicht möglich ist, durch Folie oder feinmaschige Gaze abgedeckt werden, damit eine Eiablage nicht erfolgen kann.
  • Kein Obstabfall in den Papierkorb! Dieser wird meist seltener ausgeleert.
  • Obstabfall nur in zugebundenen Tüten wegwerfen und Obstschalen von überreifem, fauligem Obst frei halten. Obst nicht in den Verpackungen vom Supermarkt aufbewahren – die unteren Früchte werden gedrückt und fangen an zu faulen. Besser auf einer flachen, trockenen Unterlage lagern.
  • 2 Teile Essig, 1 Teil Sirup und einen Tropfen Spülmittel in einer kleinen Flasche oder ähnlichem mischen. Die Mischung lockt die Obstfliegen an. Sie kriechen in die Flasche und verenden dort.

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