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Wespe (Vespinae)

Wespennest in der Nähe?

Wespen und Hornissen können im und um das Haus sehr lästig und im Extremfall auch gefährlich werden z.B. für Allergiker. Zudem können Wespen als Hygieneschädlinge Keime, die sie bei der Nahrungssuche aufgenommen haben, an den Menschen übertragen.

Wespennest entfernen? Wir helfen Ihnen gerne!

Jedoch können Wespen nur bedingt als Schädlinge angesehen werden. Wie so viele andere Insekten erfüllen sie eine wichtige Aufgabe im ökologischen Gleichgewicht der Natur. Wespen leben als Völker ähnlich wie ihre Artverwandten die Honigbienen, allerdings ist der Lebenszyklus auf eine Saison begrenzt. Sie sind besonders aktiv im Sommer und Herbst. Ab Anfang Mai erwacht die Königin aus der Winterstarre (anderen sterben bei kalten Winterwetter) und beginnt an einem geschützten Ort mit dem Nestbau und legt die ersten Eier in die frisch gebauten Waben.

Wie sehen Wespen aus?

Eine Wespe wird oft fälschlicherweise mit einer Biene verwechselt, aber es gibt einen deutlichen Unterschied im Körperbau, in der Farbe und bezüglich Nistplätzen. Die schwarz-gelbe Warnzeichnung deutet darauf hin, dass es sich um ein recht wehrhaftes Insekt handelt.

 

  • Wespen sind 12 bis 15 mm gross, Königinnen können bis zu 19mm gross werden
  • Schlank, leuchtend gelbe Körper mit schwarzen Ringen
  • Wenig bis keine Haare auf dem Körper
  • Lange, gebogene Antennen
  • Nur die Weibchen stechen
  • Sie sind aggressiver als Bienen und stechen oft mehrmals 

 

Sind Wespenstiche gefährlich für Menschen?

Durch den Stich einer Wespe kommt es zu einem schmerzhaften Brennen sowie starken Quaddeln und Ödemen. Viele Stiche können unter Umständen zu einem anaphylaktischen Schock und sogar zum Tode führen. Stiche im Mund- und Rachenraum sind immer lebensgefährlich und erfordern sofortige ärztliche Behandlung. Als Hygieneschädlinge verunreinigen sie Nahrungsmittel und übertragen Keime, die sie bei ihrer Nahrungssuche z.B. von Kadavern oder aus Mülltonnen übernommen haben.

 

Welche Wespenarten sieht man oft in der Schweiz?

Meistens sieht man in Siedlungsnähe folgende Arten:

  • Deutsche Wespe (Vespula germanica)
  • Gemeine Wespe (Vespula vulgaris)
  • Hornisse (Vespa crabro)
  • Mittlere Wespe (Dolichovespula media)
  • Sächsische Wespe (Dolichovespula saxonica)
  • Feldwespe (Polistes dominulus)

 

Wo nisten Wespen?

Die Wespen nisten fast ausschließlich in Erdnestern, Baumhöhlen, Spalten und Hohlräumen im Gemäuer, Rolladenkästen und auf Dachböden. Wespen bauen aus zerkauten Holzfasern papierartige Waben und Nesthüllen, die bei Bedarf erweitert werden.

Die Nestgründung erfolgt stets durch ein einzelnes befruchtetes Weibchen, das nach dem Überwintern einen geeigneten Nistplatz sucht und zunächst allein die Waben baut. Nach dem ersten Schlüpfen der Arbeiterinnen hat sie ausschließlich die Aufgabe des Eierlegens.

Wespennest

Wespennester können im Hochsommer unter optimalen Bedingungen bis zu 50.000 Einzeltiere beherbergen. Im Juni/Juli erfolgen der Hochzeitsflug und die Befruchtung der neugeschlüpften Königinnen.

Alle Tiere sterben im Spätherbst ab bis auf die begatteten Königinnen ab, die in einem Versteck überwintern. Entscheidende Voraussetzungen für die Massenentwicklung der Wespen sind die Zahl der überwinternden Königinnen und die klimatischen Bedingungen des Frühlings und Sommers.

Es ist ratsam, die Nester so früh wie möglich zu entfernen, am besten wenn sie noch „Tischtennisball“-Grösse haben. Dann sind nämlich nur wenige Tiere im Nest und die Abwehr ist geringer. Je länger man zuwartet, desto grösser wird das Wespennest und der Versuch, ein Wespennest zu entfernen, wird gleichzeitig viel riskanter..

 

Wie sieht ein Wespennest aus?

  • Ein Wespennest sieht ähnlich aus wie ein Papierball
  • Das Wespennest ist aus gekautem Holz, gemischt mit Speichel, gebaut
  • Das Nest wird nur eine Saison benutzt
  • Nach der Vernichtung/Bekämpfung des Nests wird es nie wieder gebraucht und kann entsorgt werden.

 

 

Was essen Wespen?

Die Wespe ist vor allem ein Insektenfresser: Raupen, Blattläuse, Mücken, Fliegen und Käfer. Ab Anfang August legt die Königin keine Eier mehr und ab diesem Moment beginnt die 'Wespensaison' weil die Arbeiterinnen vermehrt nach Süßigkeiten suchen. Die Wespen ernähren sich von Nektar oder anderen zuckerhaltigen Lebensmittel die sie in Menschennähe finden. Das Vertreiben der Wespen durch Schläge in die Luft und andere ruckartigen Bewegungen sollte vermieden werden. Die Wespen reagieren dadurch mit Verteidigung, das macht sie für die Menschen aggressiv und gefährlich. 

 

Was passiert nach einem Wespenstich?

Als Folge von Wespenstichen treten Schwellungen auf oder bei Überempfindlichkeit sogar lebensbedrohliche Zustände (Wespenstichallergie). Wespennester sollten grundsätzlich nur bekämpft werden, wenn diese in der Nähe von oft genutzten Bereichen (Balkon, Spielplatz, Rollladenkasten etc.) auftreten, also eine akute Gefährdung von ihnen ausgeht.

 

Warum eine professionelle Wespenbekämpfung?

Wir haben Erfahrung bei der effektiven und sicheren Entfernung von Wespennestern. Die Wespenbekämpfung wird meist im Nebelverfahren mit einem speziell dafür geeigneten Gerät durchgeführt. Dabei wird das Nest und/oder der Nesteingang behandelt. Alle Wespen, die während der Bekämpfung mit dem Sprühstrahl in Berührung kommen, verlieren augenblicklich ihren Stechdrang und verenden kurze Zeit später.

Alle Nachzügler, die verspätet das Nest erreichen, nehmen das Kontaktinsektizid beim Landen auf dem kontaminierten Nesteingang auf und sterben ebenfalls kurz darauf. Da kein Nahrungsnachschub erfolgt, wird die Brut bald darauf verhungern. Für die Bekämpfung ist der frühe Morgen oder der späte Abend ideal, da sich dann mehr Wespen im Nest befinden.

 

Verhaltenstipps bei Wespen

  • Süsse Nahrungsmittel im Freien abdecken, besonders Getränke, um ein Verschlucken von Wespen zu vermeiden.
  • Ruhe bewahren und nicht nach Wespen schlagen. Auch nicht pusten, denn das CO2 im Atem erhöht die Angriffsbereitschaft der Wespen.
  • Mülltonnen möglichst weit von Sitzplätzen und Terrassen abstellen.
  • Fallobst unter Bäumen entfernen.
  • Fliegengitter an Fenstern und Türen anbringen (beleuchtete Räume ziehen beispielsweise nachtaktive Hornissen an).
  • Entdecken Sie ein Nest, stören Sie es nicht, sonst fühlen sich die Tiere bedroht.
  • Blumige Parfums beim Aufenthalt im Freien vermeiden.

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