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Die Taube - Ursprung, Verhalten und Biologie

Wissenswertes über Tauben

Ursprung, Verhalten, Biologie - Hier erhalten Sie einige wissenswerte Informationen über die Taube in Deutschland. Beispielsweise, welche Arten in Deutschland beheimatet sind, wo die Taube ihren Ursprung hat und wie sie sich verhält. Anticimex macht sich dieses Wissen zu nutze, um geeignete Lösungen zur Taubenabwehr (auch Vogelabwehr) zu entwickeln und somit den Betroffenen bei der Abwehr zu helfen.

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Unsere erfahrenen Vogelabwehrexperten sind bundesweit, auch in Ihrer Stadt, für Sie im Einsatz, um Sie bei der Taubenabwehr und Vogelabwehr professionell zu unterstützen. Anticimex setzt dabei auf moderne und effektive Taubenabwehrsysteme, wie beispielsweise Taubenabwehrspitzen, Taubenspikes und Vogelschutznetze. Wir sind dabei immer auf Nachhaltigkeit und Einhaltung der Tierschutzgesetze bedacht.

Welche Taubenarten sind in Deutschland beheimatet?

In Deutschland kommen 5 Arten von insgesamt gut 300 Arten weltweit vor. Zu den in Deutschland beheimateten Arten zählen die Stadttaube, die Turteltaube, die Hohltaube, die Türkentaube sowie die Ringeltaube. Als erfolgreiche Kulturfolger haben sich Tauben insbesondere in Städten zu einer Plage entwickelt. Besonders die Stadttaube hat ein hohes Potential für das Verursachen von Materialschäden an Gebäuden. Ebenfalls stehen Tauben im Verdacht, ein gesundheitliches Risiko für den Menschen darzustellen.

 

Die Stadtaube in Deutschland - Ursprung, Biologie, Verhalten und Gefährdungspotential

In Großstädten treten verwilderte Haustauben als Lästling, Hygieneschädling und Gebäudeverschmutzer auf. Sie stören durch ihr Gurren Menschen im Schlaf, verschmutzen mit ihrem Kot Fassaden und Balkone an Gebäuden, verstopfen Regenrinnen durch Nesterbildung und könnten unter Umständen Krankheiten auf den Menschen übertragen.

Der Ursprung der Stadttaube

Die Felsentaube aus dem vorderen Orient ist die Stammmutter der verwilderten Stadttaube. Sie kommt vorwiegend in Afrika, Asien und Europa vor. Die Vögel bilden große Brutkolonien an zerklüfteten Felsenküsten. Zur Nahrung gehören überwiegend Samen und Körner. Die Nahrungssuche erfolgt in Schwärmen. Felsentauben sind sehr ortstreu und leben in fester Paarbindung. Die Paare brüten zwei Mal im Jahr.

Die Haustaube wurde vor Jahrtausenden vom Menschen aus der Felsentaube gezüchtet. Durch die Zucht konnten die Vögel ganzjährig brüten. Durch ihr hervorragendes Heimfindevermögen und ihre hohe Fluggeschwindigkeit wurde sie für den Nachrichtentransport und den Taubenflugsport genutzt. Die Menschen nahmen ihre Haustauben mit auf Reisen. So wurden Sie überall heimisch. Den Grundstock für die Stadttauben bildeten somit entflogene oder ausgesetzte Haustauben.

Durch das Wachsen der Großstädte überall auf der Welt und den beiden Weltkriegen, fanden die Vögel genug Brutplätze in Form von Ruinen, Häusern mit sanierungsbedürftiger Bausubstanz, Bahnhöfen und Brücken. Sie konnten sich ab Mitte des 20. Jahrhunderts rasant vermehren.

Tauben beim Fressen

 

Die Biologie der Stadttaube

Die Körperlänge dieser Taube beträgt circa 31 bis 34 cm und gehört somit zu den größeren Taubenarten. Das Federkleid ist von großer Variabiltät gekenntzeichnet. Die Art ähnelt sehr der Felsentaube.

Nistmöglichkeiten finden die Tauben in den Städten nicht nur in Ruinen, sondern auch unter Brücken, in Nischen an Hausfassaden, auf ungenutzten Dachböden und in Kirchen. Das Taubennest wird vom Taubenpaar gemeinschaftlich gebaut. Es besteht neben Abfallresten meist aus Zweigen, Federn und Wurzeln.

Das Weibchen, welches bereits im Alter von 6 Monaten brutfähig ist, zwei Eier gelegt. Die Tauben sind ganzjährig fortpflanzungsfähig und können so jeweils mehrmals im Jahr brüten. Jedoch erfolgt die Hauptbrutzeit der Taube meist im zweiten Kalenderjahr. Die Brutzeit der Vögel beträgt ca. 18 Tage. Danach schlüpfen die Jungtauben, die als Nesthocker bis zu 36 Tage im Taubennest verbleiben und von ihren Eltern gefüttert werden. Taubenpaare bleiben ihr Leben Lang zusammen und leben in einer monogamen Partnerschaft.

Unter optimalen Bedingungen kann die Taube bis zu 10 Jahre alt werden. Durch die massive Popoulation in Stadtgebieten liegt die durchschnittliche Lebenserwartung jedoch bei 2 bis 3 Jahren und in Stadtkernen liegt die Sterblichkeitsrate von Jungtauben bei 90% im ersten Lebensjahr.

Die Tauben sind opportunistisch und fressen neben ihrer Hauptnahrung (Körner und Pflanzensamen) auch Insekten, Würmer und Schnecken. Das Überangebot von Nahrungsresten im menschlichen Abfall steht ebenso auf dem Speiseplan der Taube. So essen sie Brot, Brötchen, gekochte Kartoffeln und sogar Bockwurst. Die durchgeführten Fütterungen von Tierfreunden führen zum Erhalt von Großschwärmen und verhindern die natürliche Auslese.

Tauben in der Innenstadt

 

Das Verhalten der Stadttaube

Wie ihre Stammutter treten die Tauben in Schwärmen in angestammten Revieren auf. Eine Zuwanderung aus anderen Schwärmen ist möglich. Die Brut- und Nistplätze sind meistens nicht mit den Fraßplätzen identisch. Dies kann zu unterschiedlichen Brut- und Fraßschwärmen führen. Am Brut- wie Fraßplatz treten der Hackordnung entsprechend dominante Tiere auf und besetzen die besten Plätze.

Tauben auf einem Platz in der Stadt

 

Gefährdungpotential der Stadttaube

Medizinische Bedeutung haben verwilderte Haustauben als mögliche Überträger von Krankheiten wie Salmonellose, Ornithose, Toxoplasmose, Aspergillose etc. Neben der Gefahr der Übertragung von Krankheitskeimen können sie auch Parasiten (Taubenzecke, rote Vogelmilbe) und Materialschädlinge (Speckkäfer, Textilmotten, Fliegen) in Gebäude einschleppen.

Aber auch Gebäudeschäden werden von verwilderten Haustauben verursacht. Von einer Taube werden im Jahr ca. 12 kg Nasskot abgegeben, der vorwiegend an den Ruheplätzen anfällt, dort Häuserfassaden und Bürgersteige verschmutzt, Dachrinnen blockiert und durch seine Aggressivität, bedingt durch Säuren und Pilzbefall, die Bausubstanz angreift.

 

FAQ zur Stadttaube bzw. Tauben im Allgemeinen

Hier finden Sie kurz und knapp Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Taube.

Wie lange brüten Tauben?

Tauben brüten in der Regel 18 Tage und verbleiben nach dem Schlüpfen ca. 36 Tage im Nest.

Wie alt werden Tauben?

Tauben werden in der Regel unter optimalen Bedingungen 10 Jahre alt, manchmal auch wesentlich älter (bis zu 35 Jahre).

Was fressen Tauben?

Tauben ernähren sich hauptsächlich von Samen, Körnern, Früchten und Beeren. Stadtauben essen allerdings auch Abfallreste.

Wo schlafen Tauben?

Tauben schlafen meist nachts in Mauernischen, Kirchtürmen, unter Gerüsten und Bahnhöfen.

Wie schnell können Tauben fliegen?

Tauben können auf kurzer Strecke bis zu 80 km/h schnell fliegen. Trainierte Brieftauben sogar bis zu 120 km/h.

Wieso wackelt die Taube mit dem Kopf?

Forscher nehmen an, dass Tauben und andere Vogelarten ihre Umwelt durch das Kopfnicken stets scharf abgebildet wahrnehmen, da Sie nur eingeschränkt bewegliche Augen haben.

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Taube beim Trinken

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