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Schädlingsbekämpfung Bettwanzen

Moderne und effektive Prävention gegen Bettwanzen

Bis vor Kurzem glaubte man, dass Bettwanzen eine Plage der Vergangenheit seien. In der modernen Gesellschaft waren sie nahezu ausgerottet und ihr Auftreten wurde in der Regel mangelnder Hygiene zugeschrieben. Doch seit etwa zehn Jahren sind Bettwanzen weltweit wieder auf dem Vormarsch. Sie sind eine wiederkehrende Plage, die jede menschliche Behausung (Heim, Hotelzimmer, Herberge, Wohnheim, Zug, Flugzeug) befallen kann.

Haben Sie einen Bettwanzenbefall? Kontaktieren Sie uns, wir helfen Ihnen!

Unsere erfahrenen Schädlingsbekämpfer sind deutschlandweit, im gesamten Großraum Hamburg, Schwerin, Kiel, Bremen, Berlin, Potsdam, Hannover, Osnabrück, Magdeburg, Braunschweig, Dortmund, Essen, Duisburg, Wuppertal, Kassel, Düsseldorf, Köln, Bonn, Leipzig, Dresden, Erfurt, Frankfurt am Main, Wiesbaden, Mainz, Weiler bei Bingen, Nürnberg, Stuttgart, Kaiserslautern, Saarbrücken, München etc. täglich für Sie im Einsatz.

Die Bettwanze, wissenschaftlich Cimex lectularius genannt, gab Anticimex bei der Firmengründung im Jahr 1934 den Namen "Anti Cimex - Gegen Bettwanzen”.

Bettwanzen erkennen

Eine ausgewachsene Bettwanze hat einen breiten, oval flachen Körper und ist bei 4-5mm etwa so groß wie ein Apfelkern. Bettwanzen sind hellgelb/braun bis rotbraun, nachdem sie Blut gesaugt haben. Eine Bettwanze, die keine Nahrung aufgenommen hat, kann fast durchsichtig sein. Die Körperoberfläche ist mit kurzer goldgelber Behaarung bedeckt, was die Wanze gestreift erscheinen lässt. Jüngere Tiere, Nymphen genannt, messen gerade einmal 1 mm und sind anfangs transparent oder durchscheinend

Geschichte der Bettwanzen 

Der genaue Ursprung der Bettwanze ist nicht exakt bekannt, doch es gibt einige Theorien. Jüngste Studien deuten auf eine Verbindung zwischen Bettwanzen und Fledermauswanzen hin. Unsere Vorfahren teilten sich mit den Fledermäusen einen Lebensraum: Höhlen. Tatsächlich gehören beide Spezies zur gleichen Gattung.
Der Unterschied zwischen ihnen ist nur sehr klein und mit bloßem Auge kaum auszumachen.

Menschen und Bettwanzen teilen sich seit jeher einen Lebensraum. Archäologische Funde aus dem alten Ägypten bestätigen, dass es diese Insekten schon vor mehr als 3.550 Jahren gab. Diese Koexistenz von Mensch und Bettwanze wurde nur zwischen den Jahren 1950 und 2000 kurz unterbrochen, als neue synthetische Präparate wie DDT (Dichlordiphenyltrichlorethan) aufkamen, ein Insektizid aus der Familie organischer
Chlorverbindungen. Die Herstellung, der Verkauf und Einsatz von DDT und all seiner Derivate sind derzeit aufgrund seiner enorm schädlichen Auswirkungen auf das Ökosystem verboten.

Wo verstecken sich Bettwanzen?

Bettwanzen bevorzugen ein Nest in der Nähe ihrer Futterquelle, d. h. bei den Menschen. Der bevorzugte Lebensraum von Bettwanzen ist das Schlafzimmer, insbesondere das Bett und dessen Umgebung. Sie nisten sich im Kopfbrett ein, in den Beinen und im Gestell des Betts sowie in der Matratze, besonders in Nähten und Etiketten. Je weiter man sich vom Bett entfernt, desto weniger häuig trifft man diese Tiere an, obwohl sie auch in Fußleisten, Tür- und Fensterrahmen, Lampeninstallationen, Wandbehängen, Tischen, Stühlen, Sofas, Gardinen bzw. Vorhängen und Telefon- und Stromanschlüssen sowie in anderen Zimmern und dunklen Plätzen hausen können, wo sie sich tagsüber aufhalten, um nachts auf der Suche nach Nahrung auszuschwärmen.

Bettwanzenbefall erkennen

Das hauptsächliche Erkennungsmerkmal einer Bettwanze ist ihr Biss:

  • Die Bettwanze hinterlässt deutlich sichtbare, juckende rote Bissspuren, oft an Hals und Armen.
  • Ein weiteres Erkennungsmerkmal ist ihr Kot, der als kleine dunkle Flecken auf Laken, Matratzen, Bettgestellen, Kissen, Decken und anderen Orten zu finden ist, an denen Menschen schlafen.
  • Die endgültige Bestätigung dafür, dass eine Wanzenplage vorliegt, ist das Vorfinden von Exemplaren des Insekts oder seiner Exuvien (Überbleibsel der bei der Häutung abgestreiften Haut).
Bettwanzenbefall verhindern

Bettwanzen finden ihren Weg in unsere Haushalte üblicherweise über Gepäck, Reisetaschen und Rucksäcke sowie Möbel aus zweiter Hand oder Schuhe. Ein weiterer Zugangsweg bietet sich über Elektrokabel und Kabelschächte.

Mit anderen Worten: die beste Form der Vermeidung eines Wanzenbefalls sind präventive Maßnahmen, zu denen auch die Einschränkung potenzieller Zugangspunkte gehört. 

  • Sämtliche Spalten im Bereich eingehender Elektrokabel und Rohrleitungen sollten abgedichtet werden. 
  • Bringen Sie Möbel aus zweiter Hand nicht in Ihre Wohnung, ohne sie zuvor genau zu inspizieren.
Bettwanzenbissse und -stiche erkennen

Das Aussehen der Stichstelle gibt kaum Aufschluss darüber, ob Bettwanzen am Werk waren. Die meisten Menschen bemerken den Stich einer Bettwanze nicht einmal, bis die Stellen einen Tag später oder sogar erst mehrere Tage nach dem Stich sichtbar werden. Zur Bestimmung muss das Insekt selbst oder ein Anzeichen seiner Existenz vorliegen.

  • Bettwanzenstiche rufen rote Flecken auf der Haut hervor, die sich zu großen Papeln (Bläschen) oder Quaddeln entwickeln können.
  • Bisweilen treten die Stichstellen dicht nebeneinander auf (in einer Reihe), was die Suche des Insekts nach Haargefäßen anzeigt, bei der es nicht gleich erfolgreich war, weshalb das Insekt so lange weitersticht, bis es auf ein kleines Blutgefäß trifft.
  • Weitere Symptome, die von Bettwanzenstichen hervorgerufen werden können, sind Schlaflosigkeit, Unbehagen und Hautprobleme, die durch das Aufkratzen infolge des Juckreizes entstehen können.

Es ist wichtig zu bedenken, dass nicht jeder in gleicher Weise auf Wanzenstiche reagiert. Einige Menschen zeigen keinerlei Reaktion darauf, noch lassen sich bei ihnen Stichspuren oder sonstige Anzeichen erkennen. Andere hingegen reagieren auf Bettwanzen allergisch und erleiden eine unerwünschte Reaktion.

Bettwanzenstiche oder Flohbisse?

Da Flöhe überall in der Wohnung rumspringen, können Sie zu jedem Zeitpunkt gebissen werden. Sie springen etwa einen halben Meter hoh, also sind die Bisse meistens sichtbar auf den Beinen, Knöcheln und Füßen. Es passiert manchmal auch, dass ein Biss zwischen den Hautfalten und Stellen an denen die Kleidung eng sitzt, erscheint. Bettwanzen stechen eher im Torso-Bereich. Ein markantes Merkmal von Wanzenstichen ist das Fehlen eines roten Punktes im Zentrum der Stichstelle, wie ihn z.B. Flöhe hinterlassen.

Was tun bei einem Bettwanzenfund?

Brechen Sie nicht in Panik aus. Bei Wanzenbefall gibt es eine Reihe von Maßnahmen, die zu ihrer Bekämpfung ergriffen werden können:

  • Das Erste, was Sie bei Verdacht auf Wanzenbefall tun sollten, ist, einen eindeutigen Beweis in Form von lebenden Exemplaren oder abgelegten Häuten zu suchen
  • Die Entsorgung Ihrer Kleidung und Möbel ist keine Lösung des Problems. Das fördert lediglich die Verbreitung des Befalls, weil die Bettwanzen dorthin wandern, wo die entsorgten Objekte landen

Hat sich Ihr Verdacht erst einmal bestätigt, sollten Sie die schwierige Aufgabe der Bekämpfung einem hierauf spezialisierten Unternehmen überlassen. 

Es ist außerdem wichtig, keine Zeit zu verlieren, da der Erfolg der Bekämpfung von der frühzeitigen Erkennung und dem sofortigen Handeln abhängt und die Verbreitung auf nicht befallene Bereiche nur so erfolgreich verhindert werden kann. Dies erfordert eine dynamische und koordinierte Zusammenarbeit von Kunde und Experten.

Bettwanzen müssen professionell bekämpft werden

Die sichere Durchführung einer Bettwanzenbehandlung ist sehr anspruchsvoll und gehört in professionelle Hände. Gemeinsam mit dem Kunden legen wir die Behandlungsmethode und den zeitlichen Ablauf fest. Bettwanzen verbergen sich tagsüber in Ritzen, Elektrokanälen, hinter Fussleisten oder Tapeten und kommen nur nachts aus Ihrem Versteck. Durch diese Lebensweise ist ein Bettwanzenbefall nicht einfach festzustellen.

Analyse

Eine detaillierte Befallsanalyse zu Beginn der Behandlung ist deshalb unerlässlich: Wo genau sind die Befallsherde im betroffenen Zimmer, welche Nachbarzimmer im Gebäude sind betroffen, wo verlaufen die Energie- und Wasserleitungen und wie begünstigt die Gebäudestruktur die Verbreitung.

Methoden

Das Thermisches Verfahren (Thermozelt): Die Behandlung dauert rund 2 Tage und ist komplett giftfrei. Die Behandlung erreicht alle Entwicklungsstadien, vom Ei über Nymphen bis zur erwachsenen Wanze.

Die Behandlung im Sprühverfahren umfasst den Einsatz von verschiedenen Wirkstoffen, um Resistenzen zu vermeiden. Nymphen und Adulte werden abgetötet. Eine 2. Behandlung nach rund 2 Wochen ist notwendig. Eine Abschlusskontrolle ist Standard.

Häufige Fragen zu Bettwanzen

Ich habe Bettwanzenbefall in der Wohnung. Sollte ich meine Nachbarn im Haus informieren?

Wir empfehlen Ihnen dringend, Ihre Nachbarn zu informieren. Das ist vor allem deshalb wichtig, weil auch sie einen Bettwanzenbefall in ihren Wohnungen haben könnten. Bettwanzen sind problemlos in der Lage, über Gemeinschaftsbereiche in andere Teile eines Gebäudes zu gelangen. Eine solche Verbreitung tritt meist auf, wenn haushaltsübliche Insektensprays zur Bekämpfung von Bettwanzen eingesetzt werden. Es ist durchaus möglich, dass einige Ihrer Nachbarn gar nicht wissen, dass ihre Wohnung von Bettwanzen befallen ist, eine Inspektion durch einen Experten schafft hier Klarheit.

Sind Matratzenschutzbezüge gegen Bettwanzen sinnvol?

Anti-Bettwanzenbezüge über Matratzen sind waschbar, atmungsaktiv und für Stiche undurchlässig. Ihr Hauptzweck besteht darin, die Matratze zu schützen, indem das Einnisten der Insekten und ihr Zu- und Weggang zur Matratze verhindert werden. Dank Schutzbezug muss im Fall eines Bettwanzenbefalls keine neue Matratze gekauft werden.

Wie sollte man Laken, Bezüge und andere Textilien im Fall eines Befalls behandeln?

Das Waschen von Textielen bei hohen Temperaturen ist ein probates Mittel zur Vernichtung von Bettwanzen. Kleidungs- und Wäschestücke sollten bei 60°C gewaschen und dann mind. 30 Minuten lang im Trockner getrocknet werden. Was nicht zu Hause gewaschen werden kann, sollte in eine Reinigung gegeben werden. Informieren Sie den Betrieb zuvor unbedingt über die mögliche Existenz von Bettwanzen.

Können Bettwanzen fliegen oder vom Boden auf das Bett springen?

Nein. Die Physiologie einer Bettwanze ist nicht für das Springen oder Fliegen konzipiert. Sie verfügen nicht über speziell entwickelte Hinterbeine (wie Flöhe) oder Flügel. Es sind kriechende Insekten.

Übertragen Bettwanzen Krankheiten auf Menschen?

Bis heute gibt es keinen Nachweis für eine Übertragung von Krankheiten durch Bettwanzen auf den Menschen.

Was tue ich gegen Bettwanzen auf Reisen?

Da Bettwanzen häufig im Gepäck mitreisen, ist es sehr wichtig, nach einer Reise gewisse Vorsorgemaßnahmen zu treffen. Bevor Sie ein Hotelzimmer beziehen, empfehlen wir, Bett, Laken und Bezüge, die Matratze und das Sofa oder den Sessel auf Anzeichen von Wanzen zu untersuchen. Vermeiden Sie es, Koffer, Rucksäcke oder Reisetaschen direkt auf das Bett, den Boden oder sonstige ebene Flächen zu stellen. Wenn Sie nach Hause zurückgekehrt sind, sollten Sie sämtliche Kleidungsstücke Ihrer Reise bei 60°C waschen und Koffer und Rucksäcke säubern. Bettwanzen sind äußerst geschickte blinde Passagiere, die jede Ritze in Ihrem Koffer oder Ihrer Kleidung nutzen, um in Ihr Heim zu gelangen.

 

 

 

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