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Mehlkäfer

Mehlkäfer im Haushalt?

Mehlkäfer gehören zur Familie der Schwarzkäfer. Der deutsche Name Schwarzkäfer sagt relativ viel über das Äußere dieser Käfer aus.

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Wissenswertes über Mehlkäfer

Ausgewachsene Mehlkäfer aller Arten sind weitgehend einfarbig schwarz oder rotbraun ohne besondere Zeichnung. In Deutschland sind 3 Arten von Mehlkäfern weit verbreitet: der Große Reismehlkäfer, der Rotbraune Reismehlkäfer und der Amerikanische Reismehlkäfer.

Die Käfer sondern ein Sekret ab, dass ein wenig nach Desinfektionsmittel riecht. Dieser Geruch kann befallenen Vorräten anhaften. Befallenes Mehl verfärbt sich gräulich und schimmelt leicht. Alle 3 Arten benötigen temperierte Bereiche zur Entwicklung und leben nicht im Freiland. Die ausgewachsenen Käfer legen oft größere Strecken kriechend zurück und werden aber häufig verschleppt.

Heutzutage ist der Mehlkäfer selten ein Problem im Haushalt. Eine starke Vermehrung findet eigentlich nur statt, wenn das Haus ehemals als Lagerbereich oder Schüttboden für Getreide genutzt wurde.

Der Große Reismehlkäfer ist der am häufigsten auftretende Vorratsschädling unter den Mehlkäfern im Haushalt. Der Große Reismehlkäfer stammt eigentlich aus wärmeren Regionen und wurde zu uns importiert. In den 40er Jahren hat diese Art bei uns Fuß gefasst und wird seitdem als unwillkommener Besucher betrachtet.

Draußen kann diese Art nicht überleben. Sie verbreitet sich über Handel und andere Transportwege. Der Große Reismehlkäfer taucht in vielen Bereichen auf - vom Silo, über Mühlen und Tütenwaren im Einzelhandel bis hin zu unseren Häusern.

Der Rotbraune Reismehlkäfer und der Amerikanische Reismehlkäfer sind beide ein globales Phänomen. Sie benötigen höhere Temperaturen und kommen dort vor, wohin Getreide oder Getreideprodukte importiert und verarbeitet werden. Eher selten gelangen sie bis in unsere Häuser.

Mehlkäfer im Haushalt

Der vollentwickelte schwarzbraune Reismehlkäfer kann nicht fliegen, ist aber sehr flink. Er sucht einen geeigneten Ort, z.B. über Rohre zwischen Wohnungen, um seine Eier abzulegen. Die am besten geeignete Nahrung ist Mehl, Spaghetti, Vogelkörner etc.

Der Befall kann sich in der Mehltüte durch einen eigenartigen, scharfen Geruch bemerkbar machen. Bei näherem Betrachten können kleine gelbe Larven beobachtet werden - das erste Stadium.

Später krabbeln kleine (5mm) Käfer in den Schränken und auf den Tischen umher. Die Larven haben sich zum letzten Stadium entwickelt - dem Käfer.

Reismehlkäfer können sich auch in dicht verschlossene Verpackungen zwängen. Schädlinge dieser Art kommen zumeist durch neu eingekaufte Waren ins Haus, können aber auch aus der Umgebung eingewandert sein. Ordnung und Sauberkeit spielen hier eine wichtige Rolle.

Tipps bei einem Befall
  • Schränke und Schubladen ausleeren. Eventuelle Regalverkleidungen entfernen.
  • Herd und leichtere Möbel einen halben Meter von der Wand wegziehen.
  • Schubladen und Regale gründlich sauber machen, dafür einen Staubsauger benutzen. Nicht vergessen, den Staubsaugerbeutel zu entsorgen. Um auf der sicheren Seite zu sein, den Staubsaugerbeutel mit einer Plastiktüte verschließen und vor dem Entsorgen einfrieren.
  • Lebensmittel vor dem Einräumen gründlich überprüfen. Am besten ist es befallene Waren weg zu werfen.
  • Wenn die Waren nur leicht befallen sind, oder der Verdacht auf einen Befall besteht, können sie gerettet werden, indem sie ein paar Tage ins Gefrierfach gelegt werden.
  • Trotz gründlichem Saubermachen kann es nötig sein, enge Spalten und Ecken mit einem Schädlingsbekämpfungsmittel zu behandeln. 

 

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