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Milben

Haben Sie Milben im Haus?

Milben sind, abgesehen von den zu ihnen gehörigen Zecken, kleiner als 1 mm. Sie ernähren sich von flüssiger Nahrung, von lebenden oder toten Tieren und Pflanzen. Bekannte Arten sind die Hausstaubmilbe, Mehlmilbe und die Rote Vogelmilbe. In Deutschland gibt es über 1000 Arten.

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Hausmilbe / Mehlmilbe

Kleine Milben, die Allergien verursachen können. Sie sind mit bloßem Auge kaum zu erkennen.

Haus- und Mehlmilben gehören zu der Gruppe der Vorratsmilben und sind die häufigsten Milben in Vorratslagern. Haus- und Mehlmilben sind in Haushalten allerdings nicht so gewöhnlich wie Hausstaubmilben. Vorratsmilben gibt es vor allem in der Landwirtschaft, in der Lebensmittelproduktion und in Bäckereien. Dort können sie ein Problem im Arbeitsumfeld darstellen und Allergien beim Personal hervorrufen.

Sie sind weißlich, werden ca. 0,5 cm groß, können aber kaum mit bloßem Auge erkannt werden. Hausmilben können sich so stark vermehren, dass sie eine Oberfläche wie „lebendiger Staub“ bedecken können.

Rote Vogelmilbe

Rote Vogelmilben leben für gewöhnlich im Gefieder von Vögeln, Hühnern und deren Nester und Stallungen. Sie werden allgemein auch fälschlich als „Vogelläuse“ bezeichnet.

Rote Vogelmilben können in Wohnungen eindringen und Menschen und andere Tiere durch Bisse belästigen, wenn Mangel an Wirtstieren in Vogelnestern besteht. Rote Vogelmilben saugen Blut, vor allem von Tauben und Hühnern. Sie fallen aber auch Käfigvögel an.

Die Roten Vogelmilben sind kleine gräuliche, blutsaugende Milben, die 0,5-1 mm groß werden.

Rote Grasmilben

Kleine rotorange Milben, die im Sommer schnell auf Bäumen, Pflanzen, Terrassen und Hauswänden umherlaufen.

Können auch noch im Spätsommer auftreten. Sie sind Pflanzensauger und ernähren sich von Pflanzensaft aus Gras und Klee sowie Pflanzen wie Löwenzahn, gewöhnlichem Hirtentäschel, Erdbeeren und Schwertlilien. Sie sind mit der Obstbaumspinnmilbe (Rote Spinne) verwandt.

Wenn man Pech hat, können sie sich stark vermehren und in die Wohnung eindringen.

Weitaus problematischer ist die Ernte- bzw. Herbstgrasmilbe. Ihre Larven leben parasitisch in der Haut von Wärmblütlern.

Grasmilben können ca. 1mm groß werden.

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