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Haben Sie Tauben im Hof?

Die effektiven Abwehrsysteme von Anticimex lösen Ihr Problem mit Tauben

Um Schadvögeln wie der Stadttaube das Aufsitzen auf Gebäudesimsen oder die Einnistung in Gebäudenischen zu verwehren, hat Anticimex unterschiedlichste dem Verhalten der Tiere angepasste und tierschutzgerechte Abwehrsysteme entwickelt.

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Stadttaube

In Großstädten treten verwilderte Haustauben, auch Stadttauben genannt, als Lästling, Hygieneschädling und Gebäudeverschmutzer auf. Sie stören durch ihr Gurren Menschen im Schlaf, verschmutzen mit ihrem Kot Fassaden an Gebäuden, verstopfen Regenrinnen durch Nesterbildung und können Krankheiten auf den Menschen übertragen.

Ursprung

Die Felsentaube aus dem vorderen Orient ist die Stammmutter der verwilderten Haustaube. Die Gefiederfarben der verwilderten Haustauben sind recht unterschiedlich von schwarz, weiß, rotbraun und graublau. Die Größe liegt bei 33 cm, das Gewicht schwankt zwischen 350 bis 500 g.

Biologie

Verwilderte Haustauben fressen neben der Hauptnahrung (Körner und Pflanzensamen) auch Brot, Brötchen, gekochte Kartoffeln und sogar Bockwurst. Die von falsch verstandenen Tierschützern durchgeführten Fütterungen führen zum Erhalt von mit Krankheiten durchsetzten Großschwärmen und verhindern die natürliche Auslese.

Nistmöglichkeiten finden die Tauben in den Städten nicht nur in Ruinen, sondern auch unter Brücken, in Nischen an Hausfassaden, auf ungenutzten Dachböden und in Kirchen. In einem einfachen Nest aus Abfallmaterialien werden vom Weibchen zwei Eier gelegt. Nach ca. 18 Tagen schlüpfen die Jungtiere, die als Nesthocker bis zu 36 Tage im Nest gefüttert werden.

Verhalten

Wie ihre Stammutter treten die verwilderten Haustauben in Schwärmen in angestammten Revieren auf. Eine Zuwanderung aus anderen Schwärmen ist möglich. Die Brut- und Nistplätze sind meistens nicht mit den Fraßplätzen identisch. Dies kann zu unterschiedlichen Brut- und Fraßschwärmen führen. Am Brut- wie Fraßplatz treten der Hackordnung entsprechend dominante Tiere auf und besetzen die besten Plätze.

Gefährdung

Medizinische Bedeutung haben verwilderte Haustauben als Überträger von Krankheiten wie Salmonellose, Ornithose, Toxoplasmose, Aspergillose etc. Neben der Gefahr der Übertragung von Krankheitskeimen können sie auch Parasiten (Taubenzecke, rote Vogelmilbe) und Materialschädlinge (Speckkäfer, Textilmotten, Fliegen) in Gebäude einschleppen.

Aber auch Gebäudeschäden werden von verwilderten Haustauben verursacht. Von einer Taube werden im Jahr ca. 12 kg Nasskot abgegeben, der vorwiegend an den Ruheplätzen anfällt, dort Häuserfassaden und Bürgersteige verschmutzt, Dachrinnen blockiert und durch seine Aggressivität, bedingt durch Säuren und Pilzbefall, die Bausubstanz angreift.

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